Trotzdem bin ich diesem Mädchen ausgeliefert. Ich bin willenlos könnte man auch sagen.
Dein Blick streift meinen suchenden nicht suchend, ich seh, nur einen Moment, in deine Augen, und es wird völlig klar:
Eure Tiefen will ich runtertauchen, bis ganz nach unten. Da ganz unten, wo es so verquer und kaputt, wo alles eckig und kantig ist. Spitz ist es, alles tut weh, egal was man anfasst. Dort unten möcht ich sein, dort unten will ich leben, allen Schmerz fühlen, ihn aufsaugen. Ich kann dagegen nicht an. Es ist die Tiefe, die uneinsehbare Tiefe.
Ich werde dort unten sterben.
Noch einen Moment: Ich brauche euch. Wenn du mir durch deine Augen Eintritt gewährst, bitte, dann kann ich in mich in deine Tiefen stürzen, und ich lerne dich, ich befinde mich, ich bin. Es zieht mich an wie eine abgefickte Droge, ich zieh mir die Scheiße rein, so tief ich kann, lass es in mir wirken, atme es aus, und die Wirkung hinterlässt Spuren.
Du füllst die Säulen meiner Seele mit Substanz an, bringst sie ins Wanken, stabilisierst sie, durchbohrst sie, wirst notwendig für sie, bist sie.
Du füllst die Säulen meiner Seele mit Substanz an, bringst sie ins Wanken, stabilisierst sie, durchbohrst sie, wirst notwendig für sie, bist sie.
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